Contestkategorie für den WW-Digi wählen

Bei der Auswahl der Teilnahmekategorie sind grundsätzlich folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Operatoranzahl
  • Stragegische Überlegungen (Teilnehmeranzahl, erwartete Konkurrenz, Clubpunkte, …)
  • Verfügbare Station (Leistung, Anzahl Sender, Antennen)
  • Stationsstärken, bevorzugte Bänder oder  mögliche Teilnahmezeiten

Die Ausschreibungsbedingungen für den WW-Digi finden sich auf dessen Webseite: WW-Digi-Contest. Zu berücksichtigen ist, dass FT-8 und FT-4  prinzipiell im Zeitschlitzverfahren senden. Siehe hierzu auch den Artikel vom Bootcamp der RRDXA. Prinzip-bedingt sendet also ein Sender im „odd Zeitschlitz“ niemals zum gleichen Zeitpunkt wie ein Sender des „even Zeitschlitzes“, zumindest wenn beide das gleiche Coding (also beide FT-8 oder beide FT-4) verwenden. Man kann also ganz einfach SO2R-Betrieb über zwei Bänder (Inband wäre sowieso nicht regelkonform) durchführen, in dem beide Sender im gleichen Mode aber unterschiedlichen Zeitschlitz arbeiten. Der übliche Aufwand für SO2R, z.B. wie von G3BJ gezeigt minimiert sich.  Dies hatte DF7EE mit seinem Artikel in der CQ-DL sowie seinem Top score aus 2019  gezeigt.

Wenn man dies berücksichtigt, so sind Kategorien wie M/2 also bei FT-8 und FT-4 gegenüber den Single-TX-Kategorien weniger interessant.

Basierend auf der Kategorie wählt man sinnvollerweise als nächstes die zu installierenden Programme und deren Interaktion aus.

Das Gute vorweg: Wer lediglich zum Spaß als Single-OP teilnehmen möchte, für den reicht das Standardprogramm „WSJT-X“ aus. Er muss lediglich vor dem Beginn des Contests ein neues Log beginnen und dieses zum Schluss hochladen.

Und wichtig ist die korrekte Schreibweise des Clubs:
RHEIN RUHR DX ASSOCIATION
Genau so, keine Abkürzungen, Buchstabendreher oder zusätzliche Zeichen. 🙂
Nächster Schritt: Programminstallation und -konfiguration für den WW-Digi